"Emily Strange, stimmt's?"
"Als ich das letzte Mal nachgesehen habe, ja. Vier Katzen, Lieblingsfarbe schwarz, mörderschlimm?"
Nachdem sie in ihrem letzten Wohnort einigen Unfug angestellt hat, zieht Emily Strange zusammen mit ihrer Mutter, den vier Katzen, ihrem selbstgebauten Golem Raven und der verstorbenen Großtante Millie in das beschauliche Örtchen Silifordville. Auch hier plant sie wieder einige Streiche, die ihre Mitbewohner in den Wahnsinn treiben sollen, doch diesmal gerät eines ihrer Experimente außer Kontrolle: plötzlich steht sie sich selbst gegenüber; ihre Duplikationsmaschine funktioniert also tatsächlich! Doppelte Emily, doppelter Spaß, denkt sie sich. Aber bald schon muss sie feststellen, dass die andere Emily sogar noch etwas böser und hinterlistiger als sie selbst ist. Das wird ja immer seltsamer...
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Emily ist anders als normale dreizehnjährige Mädchen. Ihre Lieblingsfarbe ist schwarz, am liebsten hockt sie alleine in ihrem abgedunkelten schwarzen Zimmer, ihre einzigen Freunde sind vier (natürlich schwarze) Katzen und statt für Pferde und Jungs interessiert sie sich nur für ihre wahnwitzigen wissenschaftlichen Experimente (beispielsweise der Herstellung eines Golems aus Leichenteilen) und wie man den Einwohnern von Silifordville am besten Streiche spielt.
Tagsüber schläft sie (Sonnenlicht ist ja auch absolut widerlich!) oder heckt in ihrem Zimmer den ultimativen Meisterstreich aus, des Nachts macht sie mit ihren vier Katzen die Gegend unsicher, sucht nach Geheimpfaden, auf denen sie ungesehen ihre Nachbarn ausspionieren kann oder dem perfekten Skaterpark, in dem möglichst keine nervigen Teenies rumhängen.