Samstag, 27. August 2011

Zoë - Kleines Mädchen, große Klappe

"Ich bin daran gewöhnt", sagte ich. "Woran?"
"Daran, dass Menschen kommen und gehen. Dass ich allein bin. Mein ganzes Leben lang bin ich die meiste Zeit allein gewesen. Nach einer Weile gewöhnt man sich dran, irgendwann gefällt es einem sogar."
Wieder blieb es lange still. Henry senkte den Kopf, ich hörte seinen Atem, spürte, wie er nachdachte über das, was ich gesagt hatte.
"Blödsinn", sagte er und schloss die Tür hinter sich.


Die fast zwölfjährige Zoë wird nach dem Tod ihrer Mutter von ihrem Onkel Henry adoptiert. Bei diesem griesgrämigen, mürrischen Bär von einem Mann soll sie nun wohnen, mitten im Wald? Henry interessiert sich mehr für seine Werkstatt und seine Kunstwerke als für sie und in die Schule soll sie nun auch noch gehen. Der einzige Lichtblick ist der streunende Kater, der ums Haus herumschleicht und den sie gleich in ihr Herz schließt. Doch als sie im Wald eine alte Hütte findet, in der scheinbar ein mysteriöser Junge mit einem weißen Rehkitz wohnt, beginnt das Leben bei Henry doch noch interessant zu werden...

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Ein streunender Kater hat Clay Carmichael auf die Idee zu diesem Buch gebracht. Solch ein Streuner schleicht sich auch gleich nach ihrer Ankunft in Zoë's neues Leben und gewinnt ihr Vertrauen. Denn zu Tieren hatte Zoë schon immer eine besondere Verbindung, ganz im Gegensatz zu Erwachsenen, die sie immer nur enttäuscht haben. 


Dienstag, 23. August 2011

Die dystopischen Zwölf #3 - The Forest of Hands and Teeth

„How unfair our life is. How useless it is to try to exist when surrounded by nothing but death.” 

In Marys Welt gibt es klare Regeln: befolge die Gebote der Schwesternschaft, vertraue auf Gott,  heirate und kriege Kinder. Und nähere dich nie zu sehr dem Zaun, der das ganze Dorf umläuft und dich vor dem Wald beschützt. Denn darin warten die Ungeweihten, die Zombies. Woher sie kamen, weiß heute niemand mehr, doch die Schwesternschaft und die Beschützer wachen schon seit Generationen über das Dorf und verhindern das Eindringen der Zombies.
Mary, die vom Leben immer mehr erwartet hat, als für ewig in ihrem Dorf zu bleiben und heile Welt zu spielen, muss sich nach dem Tod ihrer Eltern mit ihrem Schicksal abfinden. Entweder heiratet sie, oder sie muss sich der Schwesternschaft anschließen. Und zusehen, wie Travis, der Junge den sie liebt, eine andere heiratet. Doch dann stößt sie auf ein unglaubliches Geheimnis der Schwesternschaft, welches alles verändern kann. Aber bevor sie jemandem davon erzählen kann, geschieht das Unfassbare: die Zombies brechen durch und Mary und ihre Freunde müssen sich in den gefährlichen Wald flüchten...

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Puh, das war wahrlich kein Zuckerschlecken. Schon gleich zu Beginn wurde mir klar, dass es sich hier um alles andere als ein "feel-good" Buch handelt. Die Thematik ist düster und deprimierend, ständig lauert die tödliche Gefahr hinter dem Zaun. Zu diesem erschreckenden Szenario kommt noch eine tragische Hauptakteurin dazu, deren Schicksal mir sehr nahegegangen ist. Marys Leben ist sehr bedrückend, ihre Hoffnung auf ein besseres Leben fast schon aussichtslos, so dass ich mich oftmals  regelrecht unwohl beim Lesen gefühlt habe und das Buch deprimiert zugeklappt habe. Ich konnte Marys drängenden Wunsch nach Mehr, nach einem Leben jenseits des Waldes und der endlosen Flut der Zombies absolut verstehen. Denn welchen Sinn soll das Leben schließlich haben, wenn man jeden Tag am selben Platz eingesperrt ist und keine Aussicht auf Besserung besteht? Wenn es einfach nur darum geht, zu überleben, statt tatsächlich zu leben. 


Montag, 22. August 2011

Ist das nun eine Dystopie?

Vor einer Weile bin ich bei lovelybooks der Gruppe "Dystopien" beigetreten, schließlich ist das ja bekanntermaßen mein Lieblingsgenre. Dort kam immer wieder die Diskussion auf, was überhaupt eine Dystopie ist. Manche fassen das ganz generell auf als Bücher, bei denen sich die Gesellschaft zum Negativen entwickelt hat. Mich stellt das allerdings nicht zufrieden, denn eine Zombie-Apokalypse ist für mich keine Dystopie. Es gibt gewisse Merkmale, die meiner Meinung nach für diese Kategorisierung gegeben sein müssen.

Nun habe ich vor einer Weile auf  dystopischeliteratur.org  diese Grafik hier gefunden, die es für mich ziemlich gut zusammenfasst und die wollte ich euch nicht vorenthalten. So musste ich aber auch feststellen, dass "The Forest of Hands and Teeth", die Dystopie, die ich euch im August vorstelle, gar keine Dystopie ist :-) Oder auch die beliebten "Hunger Games", die den Dystopietrend im Jugendbereich hervorgerufen haben, gehören eigentlich nicht dazu.

Zum Vergrößern anklicken

Eine "wahre" Dystopie muss für mich immer wenigstens eins dieser Merkmale enthalten:

  • Freiheitsbeschränkung (meist durch eine Mauer, Kuppel etc., die die Gesellschaft vor dem Draußen abschirmt, siehe "Neva", siehe "Wir" etc.)
  • Konformität, also Gleichheit der Personen (die meist insgeheim nicht gegeben ist) 
  • Zensur der Meinungsfreiheit
  • ständige Überwachung

Letztlich bleibt es natürlich jedem selbst überlassen, wie er eine Dystopie für sich interpretiert, aber ich finde, der Begriff verschwimmt langsam immer mehr und ich habe das Gefühl, dass jedes neue Jugendbuch als Dystopie beworben wird. Ich will die Bücher damit keinesfalls schlecht machen, denn sie sind trotzdem mitreißend und auch ich bin ein großer Fan von vielen der Neuerscheinungen. Aber den Titel Dystopie verdienen trotzdem nicht alle. Mal sehen, wieviele der dystopischen Zwölf sich am Ende tatsächlich auch als solche erweisen :-)

Donnerstag, 18. August 2011

Die Rebellion der Maddie Freeman - Verschenktes Potenzial

"Wir waren zu einer Kultur aus Zombies geworden, die sich mechanisch von einer Digitalwelt zur nächsten bewegten."

Die USA im Jahr 2060: Maddie lebt in einer digitalen Welt. Schulunterricht, Freunde treffen, Hobbies ausüben, all das tut sie in ihrem Zimmer vor dem PC, seit das Digital School System erfunden wurde. Und auch zu den wenigen Anlässen, wo sie das Haus einmal verlässt, ist sie stets verkabelt und führt ihr Flipscreen mit sich, um ja keine Nachricht zu verpassen.
Doch dann trifft sie Justin, der einer Widerstandsbewegung gegen das DS-System angehört und sie ins Zweifeln bringt. Ist ihr Leben hinter dem Bildschirm tatsächlich das wahre Leben? Verpasst sie nicht vielmehr das Leben, wenn sie vor dem PC hockt? Bald schon ist Maddie überzeugt - und verliebt. Doch Justin hat einen Plan. Einen Plan, der stark von Maddie abhängt - denn sie ist die Tochter des Mannes, der das System erfunden hat... 

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Ich hatte keinerlei Erwartungen an das Buch und kann demnach sagen, dass ich nicht enttäuscht wurde. Von den Socken gehauen hat mich das Buch aber leider auch nicht. Dabei schlummert so viel Potenzial zwischen den Buchdeckeln. Eine Welt, in der die Menschen nur noch via Computer kommunizieren und leben und ansonsten allein in ihrem Zimmer hocken, das sollte doch interessant werden.


Mittwoch, 17. August 2011

Neuzugänge im August #1

Also wenn's bei mir mal Bücher hagelt, dann gleich richtig. Ich habe schon länger nicht mehr berichtet, welche Bücher sich neu bei mir rumtreiben, dabei sind es eine ganze ganze Menge. Daher hier nur eine kleine Präsentation der Highlights, die ich euch in nächster Zeit vorstellen werde:

 

Zusätzlich dazu habe ich beim Geburtstagsgewinnspiel von Lies &Lausch gewonnen. Und heute kam das dicke Paket an:


...
...
Ich brauche mehr Regale...
...
Und mein SUB müsste eigentlich BUB heißen - Berg ungelesener Bücher.

Montag, 15. August 2011

Der bessere Mensch - Schäfer gewohnt gut

"Nur mehr mit diesen Pillen funktionierte er noch... war das überhaupt noch er, zu dem sie ihn gemacht hatten... hatte er sich nicht längst schon einer fremden Kontrolle übergeben... ein besserer Mensch zu sein, haha, lieber Oberst, er hatte Lust, seine Waffe zu ziehen und das ganze Magazin auf diese verkommene Menschheit rund um ihn zu feuern."

Ein Rechtsextremist und ehemaliger Politiker wird tot in seinem Haus aufgefunden; von seinem Kopf ist dank Phosphorsäure nicht mehr viel übrig. Wollte jemand dem Mann sein böses Gedankengut aus dem Kopf löschen? Schäfer, nach seinem letzten nervenzehrenden Fall dank Medikamenten und rücksichtsvollen Kollegen wieder halbwegs auf dem Damm, wird nicht so recht schlau aus dem Vorgehen des Täters. Denn allen Anschein nach wurde der Mann erst betäubt, bevor er mit Säure übergossen wurde. 
Mögliche Täter gibt es viele: politische Feinde, ehemalige Nazi-Opfer oder eigentlich jeder, dem die Ansichten des Politikers verhasst waren. Doch bald schon müssen die Ermittler feststellen, dass es sich nicht um einen Einzelfall handelt, denn als Schäfer zu einem Mann abgeordert wird, der dringend Polizeischutz benötigt, bemerkt er schon im Hausflur den stechenden Geruch der Phosphorsäure...

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Schäfers nunmehr dritter Fall konnte mich wieder eindeutig für sich gewinnen. Nach ein paar etwas zähen Seiten ging es auch schon spannend los. Es wird nach Hinweisen gesucht, Verdächtige werden aufgespürt und nebenbei bringt Schäfer seinen Kollegen Bergmann mal wieder fast zum Verzweifeln mit seiner Hau-drauf-Art.


Freitag, 12. August 2011

Das Mysterium Covergestaltung - Männer gesucht

Ich glaube, ich bin nicht die einzige Buchnärrin, die insgeheim ein kleiner Coverjunkie ist, oder? Wenn es glitzert, glänzt und schimmert kommt die Elster in mir durch und schön gestaltete Buchumschläge erfreuen mein Herz :-)

Als ich neulich an meinen prallgefüllten Regalen vorbeigelaufen bin, ist mir dabei aber etwas aufgefallen, was mir gar nicht so bewusst war: auf fast allen Neuerscheinungen im Jugendbereich sind hübsche Mädchen abgebildet. Zeitweise mysteriös, zeitweise ätherisch, aber immer sind es Mädchen. Warum eigentlich? Was gibt es denn gegen ein ansprechendes Jungengesicht einzuwenden?

Hier nur mal eine kleine Auswahl:


So schön ich diese Cover auch finde, würde ich mich doch über etwas Abwechslung freuen. Wie wäre es denn mit ein paar gutaussehenden Typen auf dem Cover? Das müsste die anvisierte Zielgruppe der 12-18 jährigen Mädchen doch auch ansprechen, oder? :-) Oder muss auf dem Cover zwangsweise ein hübsches Mädchen sein, in das sich die Leserinnen hineinwünschen können? 

Was sagt ihr dazu? Bilde ich mir das nur ein und habe zufällig nur solche Cover gefunden? Wie sieht es in eurem Bücherregal aus? Kann mir jemand Gegenbeweise liefern, die auch Männer/Jungen auf dem Cover zeigen?

Mittwoch, 10. August 2011

Firelight - Ich bin Feuer und Flamme!

Ein Jäger, der sich in seine Beute verliebt...

Jacinda ist eine Draki, ein Mädchen mit der Fähigkeit, sich in einen feuerspeienden Drachen zu verwandeln. Als sie eines morgens das oberste Gebot ihres Rudels bricht und sich bei Tageslicht verwandelt und durch die Lüfte fliegt, bringt sie sich dadurch in tödliche Gefahr. Denn plötzlich brechen aus dem Unterholz Jäger hervor, die ihr nach dem Leben trachten. Mit letzter Kraft kann sie entkommen, aber nur, weil ihr ein junger Mann unter den Jägern das Leben schenkt. 

Um der harten Strafe zu entgehen, die Jacinda für den Gesetzesbruch erwartet, flieht ihre Mutter mit ihr und ihrer Schwester noch in derselben Nacht und lässt das Rudel hinter sich. Jacinda ist nun gezwungen, auf eine normale Highschool zu gehen. Doch sie kann es kaum fassen, wen sie da auf dem Flur plötzlich wiedertrifft: es ist Will, der geheimnisvolle Draki-Jäger, der ihr das Leben geschenkt hat...

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Schon als ich die ersten Seiten gelesen habe, schlich sich bei mir so ein Gefühl ein. Ein Gefühl, das Buch würde mir gut gefallen. Sehr gut sogar. Und mit jeder Seite verfestigte sich dieses Gefühl, bis ich quasi kaum noch an mich halten konnte und lauthals verkünden musste: ja, ich finde es toll, ich will mehr, mehr, meeeehr!


Dienstag, 9. August 2011

Mein 1. Gewinnspiel - Das sind die Gewinner

Hallo ihr Lieben, 

es ist soweit, die Auslosung hat stattgefunden und die Gewinner sind gekürt. Aber zuerst einmal: vielen lieben Dank, dass so viele von euch teilgenommen haben und mir lobende als auch kritische Worte hinterlassen haben! Es hat mich sehr gefreut, dass auch einige mitgemacht haben, die die Bücher gar nicht gewinnen wollen.

Mit dem Wunsch nach Kritik wollte ich euch natürlich nicht nur beschäftigen, sondern auch wertvolle Anregungen für meinen Blog sammeln. Konstruktive Kritik gab es tatsächlich gar nicht so viel, zu den genannten Punkten gehören:

- Der Header sollte mehr an das Template angepasst werden, das reine Schwarz-Weiß passt nicht so recht dazu 
> dem werde ich mich demnächst annehmen

- Willi der Buchwurm wird so grausam zerteilt bei halben Punktebewertungen, muss das sein? 
> Stimmt, das ist tatsächlich etwas fies, stattdessen werde ich die fehlenden Punkte.. Würmer.. wie auch immer, grau unterlegen

- die Rezensionsliste ist nach Titeln statt Autoren geordnet, das ist ziemlich verwirrend 
> Dieser Punkt wurde mehrmals genannt, daher scheint er sehr relevant für euch zu sein. Ich habe das mit dem Hintergedanken gemacht, dass man oftmals doch eher den Buchtitel kennt, als den Autoren dahinter, und dann auch eher nach dem Buchtitel sucht, oder? Wenn das aber mehrere von euch stört, kann ich die Liste auch gerne nach Autoren ordnen. 

- In der Rezensionsliste könnte auch gleich die Bewertung stehen 
> wird erledigt! 

- Und eine Wunschliste bei Biete/Tausche wäre hilfreich
> wird erledigt, auch wenn die Wunschliste endlos ist :-) 

- Das Blogarchiv ist zu weit unten
> wurde weiter hochgesetzt


So, einige von euch haben sicherlich schon ungeduldig runtergescrollt, und ich will euch nicht länger auf die Folter spannen. Ich hätte am liebsten jeden von euch beschenkt, aber leider habe ich jeweils nur 1 Exemplar zur Verfügung. Ausgelost wurde per random.org; jeder, der mir einen Kommentar + Email geschickt hat, ist in den Lostopf gewandert. 


Über "Nephilim" darf sich freuen:


Jess
Herzlichen Glückwunsch! 
 
"Firelight" war natürlich für die meisten das Wunschbuch. Gewinnen kann leider aber nur einer, und das ist in diesem Fall:
 
 
KaPunkt. 
Herzlichen Glückwunsch!

Checkt eure Mails, ihr habt Post von mir. Und alle, die heute leider leer ausgegangen sind: das nächste Gewinnspiel kommt bestimmt, versprochen!

Montag, 8. August 2011

Die dystopischen Zwölf - Ihr habt gewählt

Und wieder hattet ihr eine Woche lang Zeit zu entscheiden, welche Dystopie ich euch im August vorstellen soll und die Entscheidung ist gefallen. Vielen Dank, dass wieder so viele von euch an der Umfrage teilgenommen haben! Auch dieses Mal blieb es spannend, denn zwei Titel haben sich ein knappes Kopf-an-Kopf Rennen geliefert, "Forest of Hands and Teeth" und "Wir treffen uns, wenn alle weg sind". 

Zum Ende hin lag der Unterschied zwischen beiden nur bei zwei Stimmen. So gewinnt unter Berücksichtigung der in den Kommentaren abgegebenen Stimmen mit 13 von insgesamt 29 Stimmen (45%) *trommelwirbel*:


"The Forest of Hands and Teeth" werde ich euch also noch diesen Monat vorstellen. Für alle, die sich für ein anderes Buch entschieden haben: nicht traurig sein, irgendwann kommen sie auch noch dran.

Sonntag, 7. August 2011

Erinnerung - Mein 1. Bloggeburtstag Gewinnspiel

Hallo ihr Lieben, es haben schon einige von euch an meinem ersten Bloggeburtstags-Gewinnspiel teilgenommen und mir viele Anregungen für meinen Blog hinterlassen, danke dafür! 

Nur noch bis einschließlich morgen habt ihr Zeit, mir etwas konstruktive Kritik zu hinterlassen und dafür eins von zwei tollen Büchern zu gewinnen. "Firelight" lese ich gerade selbst und bin begeistert und meine Rezi zu "Nephilim" könnt ihr hier finden.

Wer noch mitmachen möchte, kann dies gerne tun. Klickt dazu einfach auf das Banner.



Freitag, 5. August 2011

Für immer tot - Spannender Wettlauf gegen die Zeit

"Ich werde hier sterben, Max. Ich weiß nicht, wo ich bin. Er hat mich eingegraben, Max. Ich bin irgendwo unter der Erde." 
 
Es sollte ein entspannter Abend werden. Max Broll, Totengräber, und sein bester Freund Baroni, Ex-Fußballstar, genießen gerade einen Splatter-Zombiefilm, als Max ein unbekanntes Handy in seiner Wohnung findet. Und am anderen Ende der Leitung ist seine Stiefmutter Tilda, die grausiges erzählt: sie ist lebendig begraben, irgendwo unter der Erde in einer kleinen Kiste. Das Handy ist ihre einzige Verbindung zur Außenwelt. Und sie weiß auch, wer ihr das angetan hat: Leopold Wagner, der „Kindermacher“, den Tilda vor Jahren verhaftet hat. Doch der kann es eigentlich nicht gewesen sein, denn er sitzt seit 18 Jahren im Gefängnis…


Max Broll ist ein mehr als unüblicher Hauptcharakter für einen Krimi. Stehen sonst doch immer die taffen Ermittler im Fokus, steht Max eher auf der anderen Seite. Er ist ein Totengräber, er räumt auf, nachdem das Verbrechen geschehen ist, er begräbt die Toten, bettet sie zur letzten Ruhe. Doch nun wird Max selbst in ein Verbrechen hineingezogen. Die Ermittler glauben nicht daran, dass Wagner der Täter ist, denn er sitzt schließlich schon jahrelang im Gefängnis. So ist Max auf sich allein gestellt und muss sich mit dem sadistischen Wagner einen Psychokrieg auf Leben und Tod liefern.


Montag, 1. August 2011

Die dystopischen Zwölf - Wahl August

Hallo ihr Lieben, neue Runde, neues Glück :-) Es geht weiter mit den dystopischen Zwölf und die Wahl zum Buch für den Monat August steht an. Wer hier von der Aktion zum ersten Mal liest, den verweise ich hierhin: KLICK.


Vorausgewählt habe ich für dieses Mal drei Bücher aus dem Jugendbereich:

  • Wir treffen uns, wenn alle weg sind - Iva Procházková
  • Hüter der Erinnerung - Lois Lowry
  • Forest of Hands and Teeth - Carrie Ryan

Rechts im Sidebar findet ihr wie gewohnt die Umfrage, bei der ihr abstimmen könnt, ODER ihr gebt hier eure Stimme per Kommentar ab. Bitte nicht beides machen, denn das verzerrt die Abstimmung. Ihr habt dafür Zeit bis einschließlich 07.08. Danach nehm ich mir das gewählte Buch vor und rezensiere es für euch.

Alle drei Bücher versprechen, richtig interessant zu werden. Um euch die Wahl zu erleichtern, hier eine kurze Inhaltsbeschreibung zu jedem Buch:

Wir treffen uns, wenn alle weg sind - Iva Procházková

EBS ist nur irgendein harmloses Virus, denkt Mojmir, als er die Stadt verlässt, um seine Oma zu besuchen. Erst als er erfährt, dass es Millionen von Toten gibt, wird ihm klar, dass etwas Furchtbares im Gange ist. Was ist aus seinen Freunden geworden? Mit Jessica, einer der wenigen Überlebenden, wagt er die Fahrt zurück in die Stadt - und erfährt, wie wichtig wahre Freundschaft sein kann. Überlebenswichtig.  


Hüter der Erinnerung - Lois Lowry 
 
Jonas lebt in einer Welt, in der es keine Kriege mehr gibt, keine Verbrechen und keine Angst mehr. Jeder lebt wohlbehütet ein bis ins kleinste geregeltes Leben. Alle sind glücklich und zufrieden. Nun lernt Jonas im Zuge seiner Ausbildung zum "Hüter der Erinnerung" die Lebensform seiner Vorfahren kennen, hört von Tod, Gewalt, Schmerz, aber auch von Freundschaft und Liebe. Plötzlich hat er Zweifel, ob die Entscheidung, Selbstbestimmung, Freiheit und Gefühle zugunsten von Sicherheit, Zweckmäßigkeit und Schmerzfreiheit aufzugeben, richtig war...
 

The Forest of Hands and Teeth - Carrie Ryan 

Ein kleines Dorf, regiert von einer unerbittlichen „Schwesternschaft”, mitten im Wald. Darum herum meterhohe Zäune, die ständig gewartet und bewacht werden müssen. Denn die Welt draußen wird von Zombies beherrscht, die immer auf der Suche nach Menschenfleisch sind. Und wer von ihnen gebissen wird, wird selbst zum Zombie ... In dieser kleinen, ständig bedrohten Welt wächst Mary auf. Sie hat nach ihrem Vater nun auch ihre Mutter an die Zombies verloren und muss sich entscheiden: Entweder lebt sie als Nonne bei den „Schwestern” oder sie heiratet. Dabei will sie doch eigentlich etwas ganz anderes: hinaus aus ihrer engen Welt, um das Meer zu suchen, von dem ihre Mutter immer erzählt hat. Denn im Gegensatz zu fast allen anderen glaubt Mary daran, dass es außer dem Wald und den Zombies noch irgendetwas anderes auf der Welt geben muss.


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