"Kalte Haut, älter als alle anderen, zurückgezogen von der Gesellschaft? Menschen mit diesen Eigenschaften sind normalerweise tot." Es herrschte betretenes Schweigen. Nathaniel hatte recht, aber Dante lebte und atmete und bewegte sich. Ich lachte auf. "Willst du damit sagen, dass Dante Berlin tot ist?"
Nach dem Tod ihrer Eltern wird Renée von ihrem Großvater auf das Gottfried-Institut geschickt, eine elitäre Privatschule, an der so merkwürdige Fächer wie Gartenbau oder Rohwissenschaften gelehrt werden. Ihr einziger Lichtblick im streng geregelten Alltag ist der mysteriöse Dante, ihr Mitschüler und der Junge ihrer Träume. Doch so sehr sie auch von ihm fasziniert ist, kann sie nicht leugnen, dass Dante etwas Merkwürdiges an sich hat. Seine Haut ist stets eiskalt und küssen will er sie auch nicht, egal wie sehr er sie offenbar begehrt. Und auch das Gottfried selbst ist Renée unheimlich. Irgendwas stimmt an dieser Schule nicht. Immer wieder verschwinden Schüler und letztes Jahr wurde sogar ein Junge tot im Wald aufgefunden. Und er starb auf dieselbe Weise wie Renées Eltern...
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Ich glaube, es ist immer von Vorteil, wenn man ohne jegliche Erwartungen an ein Buch herangeht. Denn dann kann man noch richtig überrascht werden. So ging es mir mit "Dead Beautiful". Vom Klappentext und schnulzigen Untertitel her hatte ich eigentlich ein typisches Jugend-Fantasybuch erwartet, bei dem der Fokus auf der Liebesgeschichte liegt und sonst nicht viel Spannendes passiert. Erfreulicherweise erzählt Yvonne Woon eine frische innovative Geschichte, die mich wirklich mitreißen und auch überraschen konnte. Es geht nicht primär um die Liebesgeschichte, sondern um das Geheimnis des Gottfried-Instituts, dem Renée langsam auf die Schliche kommt.













