Montag, 30. April 2012

"Auf der ganzen Welt gab es nur einen Ort, wo Menschen Wünsche bekommen konnten: Brimstones Laden. Und er akzeptierte nur eine Währung. Bezahlt wurde nicht mit Gold oder Rätsellösen, nicht mit Freundlichkeit oder sonst einem Quatsch, der in Märchen verzapft wurde, und nein, auch nicht mit Seelen. Sondern mit etwas noch viel Merkwürdigerem. Mit Zähnen."

Für fantastische Fabelwesen halten ihre Mitschüler die Zeichnungen der Kunststudentin Karou: eine wunderschöne Frau mit dem Unterkörper einer Kobra, ein Engel mit brennenden Augen, ein Mann mit einem gehörnten Widderkopf. Doch was niemand ahnt - diese Figuren entspringen nicht ihrer Vorstellung, oh nein. Die Bilder zeigen Karous anderes Leben jenseits der Menschenwelt, von dem niemand weiß. Sie erzählen von ihrem Ziehvater Brimstone, der im Reich Anderswo mit Wünschen handelt und bei dem sie lebt, seit sie denken kann. Und sie erzählen von dem Engel Akiva, der sie seit einem Auftrag für den Wunschhändler in Marrakesch verfolgt und den Karou einfach nicht vergessen kann...


-------


Dass ein Buch, jedenfalls für meinen Geschmack, richtig gut ist, erkenne ich meist daran, dass ich die erste Seite lese und so gebannt bin, dass ich gar nicht merke, dass plötzlich 50 Seiten an mir vorbeigeflogen sind. Und genau so ging es mir hier. Karous Geschichte hat mich sofort fasziniert und nicht mehr losgelassen.

Samstag, 28. April 2012

Bevor der April endet (und mit was für einem traumhaften Wetter, jedenfalls in der Region Berlin), wollte ich euch noch meine neuen Schätze zeigen, die im April bei mir eingetrudelt sind. Die da wären:


My Name is Memory - Ann Brashares
Dieses kleine Büchlein habe ich bei Books for all Eternity entdeckt und die Beschreibung hat mich sofort angesprochen. Eine Liebesgeschichte, die sich über mehrere Leben ersteckt, klingt doch vielversprechend.

Red Glove - Holly Black
Die Fortsetzung von "White Cat", welches vor einiger Zeit auf Deutsch als "Weißer Fluch" erschienen ist (Rezi gibt es HIER). Da die Übersetzung immer noch auf sich warten lässt, habe ich mir nun das englische Original zugelegt.

The other side of the island - Allegra Goodman
Eine Jugenddystopie, bei der die Erde überschwemmt ist und nur noch wenige bewohnbare Inseln übrig sind. Um die letzten Inseln vor den wankenden Wetterbedingungen zu schützen, sollen sie abgekapselt werden, mitsamt der Bewohner... Hat nur wenig Seiten, das werde ich also bestimmt demnächst vorstellen.

The Selection - Kiera Cass
Noch eine Jugenddystopie, welch Überraschung :-) Hier kämpfen 35 Mädchen um die Chance, in einer Reality-Show a la "Der Bachelor" die Gunst des Prinzen zu erlangen, um ihrem ärmlichen Leben zu entkommen.

Nachricht von dir - Guillaume Musso
Eine kurze Begegnung am Flughafen, zwei vertauschte Handys - und die Entdeckung, dass ihre Leben schon lange miteinander verwoben sind. Mehr weiß ich bisher nicht über das Buch, ich lasse mich einfach überraschen.

Damit verabschiede ich mich erst einmal und wünsche euch einen wunderschön sonnigen Rutsch in den Mai!

Freitag, 27. April 2012

"Außerdem kann man die Gründe, weshalb man vielleicht heulen muss, total vermeiden, wenn man zwei einfache Regeln befolgt: 1.) Lass nichts zu nah an dich ran. 2.) Maul halten. Alles Unglück, das mir jemals widerfahren ist, hatte damit zu tun, dass ich eine der beiden Regeln nicht befolgt habe."

2x Will Grayson. 2x dieselben Probleme...

Sie heißen beide Will Grayson, wohnen beide in Chicago und begegnen sich ausgerechnet in einem Sexshop zum ersten Mal. Beide sind siebzehn, könnten jedoch nicht unterschiedlicher sein. Der eine bemüht sich verzweifelt, einen eigenen Freundeskreis jenseits seines berühmten besten Freundes Tiny aufzubauen und ist zum ersten Mal gegen seinen Willen verliebt; der andere ist schwul, zynisch und depressiv - und ihm wurde gerade das Herz gebrochen. Doch in den nächsten Tagen verknüpfen sich ihrer beider Leben immer mehr und sie erleben den Wert wahrer Freundschaft...


-------


John Green und David Levithan sind zwei der berühmtesten US-amerikanischen Jugendbuchautoren; beide waren bereits für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert. Dementsprechend hatte ich auch einige Erwartungen an diesen literarischen Zusammenschluss. Und ich muss sagen, beide ergeben ein perfektes Duo.

Samstag, 21. April 2012


Ethan drehte sich zu mir um. "Ich wünschte, du wärst ehrlich - wenn nicht zu mir, dann doch wenigstens zu dir selbst. Was glaubst du, zu was du an der Grenze bist?"
Und bevor ich auch nur darüber nachdenken konnte, schoss die Antwort aus meinem Mund: "Zur Wahrheit." 

Ein leerer weißer Raum, nichts darin als ein Bett, ein Tisch und ein Stapel leeres Papier. Hier wird Grace seit Tagen festgehalten. Von ihrem Entführer weiß sie nichts als seinen Namen: Ethan. Warum er sie in dem Zimmer gefangen hält, weiß sie nicht. Er bringt ihr regelmäßig Essen, lässt sie aber sonst in Ruhe und fasst sie nicht an. Er wiederholt nur immer und immer wieder eine Forderung: "Erinnere dich!"


-------


"Sag mir, worum es hier geht. Warum bin ich hier?" Ethan schüttelte langsam den Kopf. 

Es gibt so ein paar Bücher, die ziehen einen vollkommen in ihren Bann. Obwohl sie wehtun. Weil sie traurig machen, zum Verzweifeln bringen und das Herz schmerzen lassen. So ging es mir bei "vergissdeinnicht". Die recht vage Inhaltsbeschreibung hat mich sofort neugierig gemacht, da ich nicht wusste, was mich hier erwarten würde. Auf jeden Fall habe ich nicht mit solch einer Geschichte gerechnet, wie Cat Clarke sie mir hier präsentiert hat. Es ist eine Geschichte über Freundschaft und Verrat, Liebe und Verzweiflung, Schein und Wahrheit, bei der man ein Wechselbad der Gefühle durchläuft.

Dienstag, 17. April 2012

Hallo meine Lieben, vor etwa einem Monat habe ich euch berichtet, dass ich plane, eine neue Kategorie auf meinem Blog einzuführen: "Raus aus der Mottenkiste!". Dabei will ich euch Bücher vorstellen, die ich vor längerer Zeit rezensiert habe und die mich so sehr begeistern konnten, dass sie es verdienen, hier noch einmal genannt zu werden.


Hier ist nun das zweite Buch, welches ich wieder aus der Versenkung holen möchte. Dabei handelt es sich ganz klar um ein Buch, welches bisher viiiiel zu wenig Aufmerksamkeit bekommen hat. Dies mag daran liegen, dass "Über mir der Himmel" eine Geschichte ohne jeden Fantasy-Einschlag ist, und zur Zeit der deutschen Veröffentlichung nun mal gerade Fantasy-Liebesgeschichten angesagt waren. Mittlerweile hat der cbt-Verlag das Buch erneut in neuem Gewand aufgelegt. Die optimale Gelegenheit für euch, zuzugreifen :-) Ich denke, dass Buch wird jeden, der es liest, in seinen Bann ziehen...

Worum geht es?
Lennie ist siebzehn, als ihre ältere Schwester Bailey völlig unvorhergesehen stirbt und sie allein zurücklässt. Um ihren Schmerz zu verarbeiten, schreibt Lennie. Momente aus dem gemeinsamen Leben der Schwestern, Gedichte, was ihr halt gerade so durch den Kopf geht. Und dann trifft sie auf Joe, den Neuen an ihrer Schule, der wie sie im Orchester spielt. Joe sieht nicht nur super aus, sondern ist auch ein leidenschaftlicher Musiker und führt Lennie mit seiner heiteren lebensfrohen Art langsam wieder zurück ins Leben...

Wem empfehle ich es?
Jedem, der auf traurig schöne, romantische Contemporaty Jugendgeschichten steht. Hier funktioniert sogar das Liebes-Dreieck und wird zufriedenstellend aufgeklärt.

Was hat mich daran so begeistert?
Die total schöne Liebesgeschichte, die mich mehrmals beim Lesen zum Seufzen gebracht hat. Ich bin ja sonst nicht so angetan von Liebeskitsch, hier aber hat es mich richtig mitgerissen. Vor allem, weil es eben so wenig kitschig ist. Und natürlich Lennies Notizen. Ob in einen Baumast geritzt oder auf einen Pappbecher geschrieben, über das ganze Buch verteilt findet man Lennies Gedanken. Einen Einblick darin findet ihr in meiner Rezension.

Sonntag, 15. April 2012

"Ich erinnere mich an das, was Remus mir gesagt hat: »Für dich ist in drei oder vier Monaten Schluss.« Was bedeutet das: Schluss? Was wird mit mir geschehen? Ich glaube, dass wir zum Arbeiten an einen anderen Ort gebracht werden. Die können uns doch nicht täglich trainieren und unterrichten, wenn man uns später nicht mehr braucht."

64 Jungen leben in dem geheimnisvollen Haus mitten auf einer Insel. Wieso sie dort sind, wissen sie nicht. Was sie außerhalb des Hauses erwartet, wissen sie nicht. Sie wissen nur, dass sie sich an die strengen Regeln zu halten haben, sonst kommen die unheimlichen Soldaten und nehmen sie mit. Fragen stellen ist verboten. Wer es doch wagt, wird brutal bestraft.

Méto, der zu den Ältesten im Haus gehört, will sich damit jedoch nicht länger abfinden. Schon zu viele seiner Freunde sind einfach verschwunden. Was passiert mit ihnen, wenn ihre Zeit im Haus abgelaufen ist? Heimlich beginnt er, Nachforschungen anzustellen...


-------

Méto - Das Haus ist der Auftakt zur Trilogie des französischen Autors Yves Grevet, welchen ich an nur einem Tag verschlungen habe. Schuld daran ist der fesselnde Aufstand von Méto. Wie und warum er in das Haus gekommen ist, weiß er nicht. Was vor seinem Leben in dem Haus war, weiß er auch nicht. Niemand von den 64 Jungen weiß das. Ihre Bewacher, Cäsaren genannt, zeigen ihnen ab und zu einen Film, in dem die Jungen schmutzig und frierend in dunklen Höhlen lebten, bevor sie von den Soldaten gerettet wurden. Doch Méto zweifelt am Wahrheitsgehalt des Films. Manche Jungen behaupten, sie hätten eine Erinnerung an etwas, das sie Mutter genannt haben. 

Freitag, 13. April 2012

"Ich war fünf, als ich fliegen lernte. Ich schlüpfte aus den Armen meiner Mutter, die im hüfthohen Wasser stand, wand mich unter dem Seil hindurch und flatterte davon wie ein kleiner Vogel. Kein Boden mehr unter den Füßen und keine Hände mehr, die mich umklammerten. Über mir der Himmel und unter mir nichts als Wasser."

Jana glaubt sich am Ziel ihrer Träume, als sie für ihre Leistungen im Schwimmen ein Sportstipendium erhält. Doch die Konkurrenz auf dem Internat ist hart und die anderen missgönnen ihr ihren Erfolg. Nur die beliebte Melanie, ausgerechnet Janas größte Konkurrentin, hält zu ihr und freundet sich mit dem stillen Mädchen an. Doch von einem Tag auf den anderen zieht sich Melanie von ihr zurück, wird abweisend - und eines Morgens findet Jana ihre Leiche im Schwimmbecken! Angeblich war es Herzversagen, doch Jana glaubt nicht daran. Und ihre Nachforschungen bringen sie in tödliche Gefahr...



-------

Jutta Wilke ist manchen von euch vielleicht als Autorin von "Holundermond" bekannt. Mit "Wie ein Flügelschlag" liefert sie einen weiteren tollen Jugendroman ab, der im Milieu des Leistungssports angesiedelt ist. Dabei deckt sie eine breite Palette von Themen ab: soziale Benachteiligung, Mobbing, Erfolgsdruck und Mord.

Sonntag, 8. April 2012

"Die Liebe ist ein geheimnisvolles Prinzip, ihr Ende noch viel mehr. Man weiß vielleicht, warum man liebt, aber niemals, warum man nicht mehr liebt."

Zuerst hält Camille es für eine Verwechslung, als sie kurz nach dem Tod ihrer Mutter Briefe von einem Unbekannten erhält, die sie in eine längst vergangene Zeit zurückführen. Sie erzählen die Geschichte von Louis und Annie, die seit ihrer Kindheit unzertrennlich sind. Doch dann entscheidet sich Annie dazu, ihrer älteren Freundin als Leihmutter zu dienen, da diese selbst unfruchtbar ist. Als das Kind geboren ist, zerbricht die einst innige Freundschaft und schlägt in bitteren Hass um. Und auch Louis und Annies Liebe steht unter keinem guten Stern...
Camille weiß nicht recht, was sie von dieser Geschichte halten soll. Ist es nur eine kluge Taktik eines Autoren, sie als Verlegerin auf seine Geschichte aufmerksam zu machen? Oder ist die Geschichte doch von persönlicher Natur?


-------

Dieses Buch hat wieder einmal meinen Eindruck gefestigt, dass französische Autoren zur wundervollen Melancholie neigen. Ihre Geschichten sind poetisch, traurig, leise und handeln oft von bedrückenden, fehlgeschlagenen Liebesgeschichten. So ist es auch beim Werk von Hélène Grémillon. Sie entführt uns in das Paris von 1940, wo sich eine herzzereißende Geschichte entspinnt.

Donnerstag, 5. April 2012

"Wir waren nur Werkzeuge, mit deren Hilfe sie ihrem Vergnügen nachgehen und sich ihre widerwärtigen Träume erfüllen konnten. Wenn wir dabei draufgingen - na und? Im Todesfall hafteten Versicherungen."


Nach einem verheerendem Krieg gibt es nur noch junge und alte Menschen, Starters und Enders. Callie, wie viele andere eine Waise, lebt mit ihrem kleinen Bruder auf der Straße und kämpft jeden Tag ums Überleben, immer auf der Flucht vor den Marshals, die sie ins Heim stecken und zur Zwangsarbeit verpflichen wollen. Da erscheint der Deal mit der Body Bank einfach zu verlockend: Callie vermietet ihren jungen Körper für eine Weile an einen Ender, und erhält dafür ein kleines Vermögen. Callie, die dringend Medikamente für ihren Bruder benötigt, willigt ein - und findet sich inmitten eines furchtbaren Geheimnisses wieder...


-------

Ihr kennt das ja vielleicht auch: ihr lest eine Inhaltsbeschreibung und wisst bereits, dass dieses Buch ein echter Knaller werden wird. Starters klang genau danach und ich ging mit hohen Erwartungen an das Buch; immerhin versprach es eine außergewöhnliche Jugenddystopie zu werden, die mit neuen Ideen trumpft und sich aus der großen Masse heraushebt. Und es freut mich euch sagen zu können, dass es genau so auch ist! :-)

Sonntag, 1. April 2012

Hallo ihr Lieben, Mensch, wie die Zeit vergeht. Zum vorletzten Mal könnt ihr darüber entscheiden, welche Dystopie ich euch diesen Monat vorstellen soll. Mittlerweile bin ich am Überlegen, ob ich die Aktion weiter fortsetzen soll, da 2011 und 2012 so viele neue Dystopien erschienen sind, dass es an Nachschub nicht gerade mangelt und es noch so viele tolle Bücher gibt, die ich euch gerne vorstellen will. Aber darüber werde ich ein andermal entscheiden. Wer die bisherigen Dystopien verpasst hat oder von der Aktion "Die dystopischen Zwölf" zum ersten Mal liest, der KLICKE HIER


Bevor die Aktion im Mai ausläuft, möchte ich noch einmal drei Dystopien für ein eher jüngeres Publikum zur Wahl stellen. Nächsten Monat dürft ihr dann zum Abschluss zwischen drei Klassiker wählen. Hier sind die Kandidaten für diesen Monat: 

  • Die Wächter - John Christopher
  • MÉTO - Das Haus - Yves Grevet
  • Hüter der Erinnerung - Lois Lowry

Wie immer habt ihr eine Woche Zeit, für euren Favoriten zu stimmen. Rechts im Sidebar findet ihr wie gewohnt die Umfrage, bei der ihr abstimmen könnt, ODER ihr gebt hier eure Stimme per Kommentar ab. Bitte nicht beides machen, denn das verzerrt die Abstimmung. Ihr habt dafür Zeit bis einschließlich 07.04. Danach nehme ich mir das gewählte Buch vor und stelle es euch vor.

Und hier wieder die Inhaltsbeschreibungen, die euch die Wahl erleichtern sollen:

  
Die Wächter - John Christopher
Nach dem Tod seines Vaters wird Rob ins Internat gesteckt. Dort herrschen Drill, Willkür und Gewalt. Rob hält das nicht aus und flieht. Nach Tagen des Umherirrens kommt er in eine friedliche, ländliche Gegend. Doch der Schein trügt. Auch hier werden die Menschen manipuliert und überwacht. 

Méto - Das Haus - Yves Grevet
64 Jungen leben im HAUS hinter verbarrikadierten Fenstern und Türen. Sie wissen nicht, woher sie kommen, und sie wissen nicht, wohin sie verschleppt werden, wenn ihre Zeit im Haus abgelaufen ist. Fragen dürfen sie keine stellen – tun sie es doch, werden sie von Männern, die sie rund um die Uhr bewachen, brutal bestraft. Als sich einer der Jungen nicht länger seinem Schicksal beugen will und Widerstand leistet, bekommt er die ganze Härte des Systems zu spüren, in dem er gefangen ist.

Hüter der Erinnerung - Lois Lowry
Jonas lebt in einer Welt, in der es keine Kriege mehr gibt, keine Verbrechen und keine Angst mehr. Jeder lebt wohlbehütet ein bis ins kleinste geregeltes Leben. Alle sind glücklich und zufrieden. Nun lernt Jonas im Zuge seiner Ausbildung zum "Hüter der Erinnerung" die Lebensform seiner Vorfahren kennen, hört von Tod, Gewalt, Schmerz, aber auch von Freundschaft und Liebe. Plötzlich hat er Zweifel, ob die Entscheidung, Selbstbestimmung, Freiheit und Gefühle zugunsten von Sicherheit, Zweckmäßigkeit und Schmerzfreiheit aufzugeben, richtig war...