Komplett-Zusammenfassung - "Ich bin Nummer Vier"

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Da ich häufig Buchreihen lese, bei denen der nächste Band meist erst ein Jahr später erscheint, verfasse ich immer mal wieder Komplett-Zusammenfassungen, um meiner Erinnerung auf die Sprünge zu helfen und nicht das ganze Buch noch einmal lesen zu müssen.  In diesem Post findet ihr eine komplette Zusammenfassung des Buches "Ich bin Nummer Vier" von Pittacus Lore. Damit kann jeder, der will, seine Erinnerung auffrischen, bevor es ans Lesen des zweiten Teils geht.

Achtung, enthält massive Spoiler, da der komplette Inhalt beschrieben wird! Weiterlesen auf eigene Gefahr!!!


Prolog: Irgendwo im Dschungel von Kenia  flieht ein Junge durch die Wälder. Doch seine Verfolger, die Mogadori, sind ihm dicht auf den Fersen. Schließlich fassen sie den Jungen und töten ihn mit einem Schwertstoß.

Zur gleichen Zeit, Tausende Kilometer entfernt, flammt eine Narbe an John Smith Bein auf, was ihm zeigt, dass wieder einer von ihnen gestorben ist. John ist kein Mensch: er stammt vom Planeten Lorien und ist zusammen mit seinem Cepan (Beschützer) Henri vor 10 Jahren geflohen, als die Mogadori ihren Planeten angriffen. Acht weitere Kinder mit außergewöhnlichen Kräften, die das Erbe des Planeten in sich tragen, wurden ebenfalls zur Erde gebracht, um sich dort solange zu verstecken, bis sie stark genug wären, um die Mogadori zu besiegen. Doch nun sind schon drei von ihnen tot – und John ist Nummer Vier.
 
Nach dem Tod von Nummer Drei ziehen John und Henry nach Paradise, Ohio, um nie zu lange am selben Ort zu bleiben. Gleich nach ihrer Ankunft läuft ihnen ein Hund namens Bernie Kosar zu, der John fortan nicht mehr von der Seite weicht und ihm sogar bis zur Schule folgt. Dort trifft John auf die hübsche Sarah und legt sich gleich am ersten Tag mit dem Star der Footballmanschaft an, Mark James. Und plötzlich geschieht, wovor er sich immer gefürchtet hat: seine Kräfte brechen mitten in der Schule hervor, gleißendes Licht schießt aus seinen Handflächen und John bleibt nur noch die Flucht in die Dunkelkammer.
Zuhause erfährt er von Henry endlich, was sich in dem Kästchen befindet, welches Henry bei jedem Umzug mitnimmt: darin befindet sich sein Erbe. John wird fortan unempfindlich für große Hitze. Und durch das Kästchen kommen auch Erinnerungen an Lorien hoch: wie sie am Tag des Angriffs in einem Raumschiff geflohen sind, wie sein Vater im Kampf gestorben ist und wie ein zweites Raumschiff ebenfalls den Planeten verlassen hat. Dies verwirrt Henry jedoch sehr; es gab kein zweites Raumschiff, da ist er sich sicher.

In der Schule muss John weiter die Schikanen von Mark und seinen Freunden über sich ergehen lassen, freundet sich jedoch immer mehr mit Sarah an, die ihn überraschend zur Halloween-Feier der Stadt einlädt. Auf der Feier reden John und Henry mit Sam, Johns Klassenkameraden, der ganz besessen von Aliens ist und glaubt, dass sein Vater vor Jahren von ihnen entführt wurde. Als Sam jedoch anfängt, über die Mogadori zu reden, fallen beide aus allen Wolken. Woher weiß Sam von ihnen? Angeblich aus einem kleinen Artikel in einem seiner Alien-Heftchen. Henry beschließt, dem nachzugehen. John fährt unterdessen mit Sarah und Sam die Gruseltour durch den Wald. Kurz darauf werden sie jedoch von Unbekannten vom Wagen gezerrt und Sarah wird schreiend fortgezogen. Da kann John sich nicht mehr kontrollieren: er geht auf seine Angreifer los, die sich als Marks Freunde herausstellen, und macht einen nach dem anderen mit seinen übermenschlichen Kräften fertig. Schließlich findet er Sarah bei Mark und macht ihm ein für alle mal klar, ihn und die anderen in Ruhe zu lassen.

Einige Wochen später hat Henry endlich herausgefunden, wer das Alien-Heft herausgibt und entschließt sich, dorthin zu fahren. John, der bei Sarah zum Thanksgivingessen eingeladen ist, hält das für keine gute Idee, und scheinbar liegt er richtig mit seinem Gefühl – Henry kommt abends nicht nach Hause. John und Sam fahren schließlich ebenfalls zu der Adresse und finden Henry gefesselt im Keller. Die drei Alien-Fans, die das Heft herausgeben, wollten ihn festgehalten, bis die Mogadori wiederkommen. Der Artikel war eine Falle. Nur knapp gelingt es John und den anderen, ungesehen zu entkommen, wobei Sam von Johns Herkunft erfährt. Henry will am liebsten sofort weiterziehen und einen neuen Ort zum Leben finden, doch John weigert sich, seinen Freund Sam und besonders Sarah zu verlassen. So verbringen sie die nächsten Wochen damit, Johns Fähigkeiten weiter zu trainieren. Neben seiner Feuerresistenz kann er nun auch Objekte per Gedankenkontrolle bewegen.

Kurz vor Weihnachten wird John von Mark zu einer Party eingeladen. Zwar ist er immer noch misstrauisch, lässt sich von Sarah aber trotzdem dazu überreden, hinzugehen. Auf der Party bricht jedoch ein Feuer aus und Sarah wird im Obergeschoss eingeschlossen. John kann sie ohne Verletzungen aus dem brennenden Haus retten, wird dabei aber von jemandem gefilmt, wie er mit Sarah aus dem Obergeschoss aus dem Fenster schwebt. Nun wird auch John klar, dass sie fliehen müssen.

Aber bereits kurz nachdem das Video im Internet erscheint, haben ihn die Mogadori gefunden und umstellen die Schule, wo John gerade Sarah vor der drohenden Gefahr warnen wollte. Doch wie aus dem Nichts taucht plötzlich ein Mädchen auf, welches die ersten Angreifer erledigt: es ist Nummer Sechs, die wie die Mogadori nach John gesucht hat. Zusammen mit Mark und Henry, der sofort zur Schule gestürmt ist, nachdem er das Video gefunden hat, nehmen sie den Kampf auf. Dabei stellt sich heraus, dass Bernie Kosar kein normaler Hund ist, sondern eine Chimäre, die John bereits auf Lorien zur Seite stand. Letztlich können sie den Kampf für sich entscheiden und den Mogadori entkommen, doch Henry wird schwer verletzt und stirbt schließlich, aber nicht ohne John zu sagen, dass es kein Zufall war, dass sie nach Paradise gekommen sind und dass er ihm einen wichtigen Brief hinterlassen hat.

Am nächsten Tag verbrennt John seine Leiche und reist zusammen mit Sam und Nummer Sechs weiter, auf der Suche nach den anderen Loriener Kindern, verspricht Sarah aber, zu ihr zurückzukehren.

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