Wie viel Spoiler darf es sein?

13:20


Hallo ihr Lieben, heute möchte ich gerne mal wieder mit euch über ein kleines Thema reden, welches mir momentan auf den Nägeln brennt: Spoiler in Rezensionen.

Gestern wollte ich mir nämlich einen kleinen Überblick über die bisherigen Bewertungen von "Allegiant" verschaffen, dem Trilogieabschluss von Veronica Roth, der ja heiß umstritten ist. Und während ich so nichtsahnend durch die Bewertungen scrollte, blieb mein Blick plötzlich am FETTESTEN SPOILER ALLER ZEITEN hängen! Eine Rezensentin verriet in ihrer Besprechung einfach mal ganz dreist das Ende der Trilogie (keine Sorge, ich werde es hier nicht wiederholen) und das auch schon im allerersten Satz! 

Bildquelle: KLICK
Mir ist erstmal die Kinnlade runtergesackt und ich dachte mir so: "WTF?! Das meint sie doch wohl nicht ernst?!?!". Ich kann euch sagen, dass war kein kleiner unbedeutender Spoiler, sondern es wurde ganz konkret etwas enthüllt, was NIEMAND VORHER WISSEN WILL!!! (An dieser Stelle der Hinweis: guckt lieber NICHT nach, auch wenn es euch jetzt vielleicht reizt!!! Der Spoiler ist echt nicht zu übersehen, sondern steht unangekündigt gleich in der ersten Zeile!) 

Abgesehen davon, dass mir die Lust auf das Buch jetzt erstmal etwas vergangen ist, und die Vorgehensweise der Rezensentin ein absolutes No-Go ist (sie wollte alle warnen, denen das Ende vielleicht genauso wenig gefallen könnte wie ihr selbst), frage ich mich seitdem:
Wie viel Spoiler in Rezensionen sind okay?
Ich selbst versuche, meine Rezensionen möglichst spoilerfrei zu halten. Klar, wenn man Teil 3, 4, 5 etc. bespricht, bleibt es nicht aus, dass man über Dinge spricht, die in Teil 1 oder 2 noch unbekannt waren. In solchen Fällen habe ich es mir angewöhnt, am Anfang meiner Rezension eine Spoiler-Warnung zu geben. Wie aber sieht es bei Einzelbänden aus? Wie viel darf man vorab von der Handlung eines Buches verraten, um es dem Leser schmackhaft zu machen? Ist alles, was im ersten Drittel des Buches passiert, noch okay zu erwähnen oder geht das schon zu weit?

Wie haltet ihr das so mit Spoilern? Habt ihr selbst bestimmte Regeln oder eigene Vorgaben, an die ihr euch haltet?

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29 Kommentare

  1. Ich muss sagen, dass ich auch schon einige schlimmer Erfahrungen in diese Richtung gemacht habe und daher gar keine Rezensionen mehr von Lesern/Leserinnen lese, die mir 'unbekannt' sind. Ich verlasse mich auf die Bewertungen liebgewonnener und vertrauenswürdiger Bloggerinnen (im Sinne von spoilerfreier Rezis), wobei ich auch zugeben muss, überwiegend nur einen Blick auf das Fazit zu werfen. Das liegt gar nicht daran, dass ich dieser Person dann nicht vertraue, sondern weil ich persönlich so wenig wie nur möglich über ein Buch erfahren möchte, bevor ich ein Buch lese. Ich selbst habe nämlich schon oft gemerkt, dass ich an ein Buch völlig anders herangehe und es folglich auch anders bewerte (das kann in die positive oder auch negative Richtung gehen), wenn ich vorher schon Meinungen zum Buch gelesen habe.

    Was das Schreiben eigener Rezensionen angeht, schreibe ich meist über das erste Drittel eines Buchs, vorausgesetzt in diesen Kapiteln passiert noch keine bahnbrechende Wendung. Gerade letzteres ist für mich immer ausschlaggebend. Wie viel kann ich verraten, ohne dabei gleich den Charme und das Besondere einer Geschichte preiszugeben. Natürlich will ich mit meiner Bewertung herüberbringen, dass eine Geschichte besonders ist und warum (oder eben auch nicht), aber diesen Aha-Moment soll der Leser/die Leserin selbst und vor allem überraschend überleben.

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  2. Huhu:-)
    Das mit dem Spoilern hatte ich gerade erst wieder bei Amazon gesehen. Da musste ich mir sogar an den Kopf hauen, weil ich das so Banane fand! ich persönlich versuche es eigentlich immer zu verhindern und lese mir meine Rezi mehrmals nochmal durch und wenn es nicht anders geht weise ich vorher darauf hin. Allerdings sieht man manchmal auch kleinere Spoiler gar nicht. Ist mir auch schon passiert. Aber wenn z.B. das Ende breit getreten wird, geht das gar nicht! :-o

    Liebe Grüße
    Katie

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  3. Huhu Friedelchen,
    ich hab dir bei FB schon geschrieben, dass ich auch sehr schlechte Erfahrungen mit Spoilern (auch bei Amazon!) gemacht habe. Dort war der Spoiler (eine krasse Wendung, die ich NIE erwartet hätte) schon in der Überschrift zu finden.. Neeneeneeneeee, geht gar nicht. Und das Ende zu verraten finde ich ein absolutes No-Go! Dass man danach keine rechte Lust mehr auf das Buch hat, ist doch klar!
    Wenn ich einen ersten Band oder einen Einzelband rezensiere, schreibe ich (fast?) spoilerfrei. Inhaltlich wird nicht mehr als das erste Buchdrittel thematisiert und sonst lasse ich die Handlung komplett außen vor, konzentriere mich mehr auf Sprache, Charaktere, Gefühle, usw. Dann ist die Gefahr zu spoilern auch nicht so groß. Auch bei Zitaten achte ich darauf, dass sie neugierig machen, aber nicht spoilern. Super Beitrag!
    LG,
    Damaris

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  4. Ich versuche meine Rezensionen spoilerfrei zu halten. Wobei manche ja jedes Wort zum Inhalt schon als "Spoiler" bezeichnen, deswegen möchte ich es mal deutlich ausdrücken. Ich versuche alles zum Inhalt zu vermeiden, was nicht a) auch im Klappentext steht, es sei denn der spoilert schon, b) auf dem ersten Viertel der Seiten zu finden ist, es sei denn, das beeinhaltet bereits eine große Wendung. An der Stelle beende ich meine Inhaltsangabe - gerne mit einer Frage. "Wird sie es schaffen...blablabla?"

    Ansonsten versuche ich Charaktere und Handlung allgemein zu halten. Man muss nicht wortwörtlich ausführen, was man kindisch, kitschig oder plump fand. Manchmal bleibt es aber nicht aus, dass man etwas näher kritisieren will, dann markiere ich den Spoiler aber sehr, sehr deutlich, sollte einer nötig sein. Generell versuche ich aber auch hier eher zu umschreiben oder wirklich nur notwendige Zitate anzubringen.

    Rezensionen zu Folgebänden markiere ich nicht als Spoiler, denn sie enthalten keine Spoiler. Ich leite jede meiner Rezensionen mit einem Satz ein, der Titel, Autor und Position in einer möglichen Reihe benennt. Klassischer Einleitungssatz. Wer dann dennoch weiter zum Inhalt liest, sorry, dem kann ich nicht helfen.

    LG

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  5. Ich versuche meine Rezensionen eher allgemein zu halten, also nicht so auf die Handlung einzugehen, sondern allgemein was mir gut gefallen hat oder eben nicht so gut.
    Jedoch geht es manchmal nicht so ganz ohne Spoiler wenn man seine Meinung begründen möchte, dann Färbe ich diese Stelle immer schwarz und kündige es kurz vorher mit einem "Achtung Spoiler" an. Dann kann jeder selbst entscheiden ob er gespoilert werden will oder nicht. Aber generell versuche ich wirklich ohne Spoiler auszukommen.

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  6. Mit "Allegiant" war wirklich schlimm. Eigentlich konnte man da echt machen was man wollte, auf Goodreads, Twitter etc. überall wird irgendetwas über das Buch geschrieben. Am sichersten ist wirklich gar keine Rezensionen anzuschauen. Ich wollte z.B. bei Amazon.com nur die Durchschnittswertung sehen und die packen allen ernstes ein Mega Spolier Zitat aus einer Rezension daneben. Das ist mir absolut unverständlich -.- Du meinest eine Rezension bei Amazon.de oder? War da immerhin ein Hinweis auf Spoiler dabei?

    Grundsätzlich mache ich es ähnlich, wie Lena. Komplett von hinten bis vorne lese ich nur Rezensionen von Bloggern, bei denen ich auch weiß, da wird nichts gespoilert. Bei Fortsetzungen schaue ich mir meistens auch erst hinterher Wertungen an, oder nur das Fazit. Zum Glück wurde ich auf Blogs aber auch wirklich noch nicht dramatisch gespoilert, das sind echt eher die Leute auf Amazon. Besonders bei den .com Seiten in den englischen Rezensionen wird echt alles rausgehauen. Deshalb schau ich dort echt immer erst hinterher.

    Ich selbst mache Hinweise, wenn ich spoilere. Bisher hat sich zum Glück auch niemand beschwert^^ Ich versuch mich schon kryptisch zu halten, wenn mich irgendwelche zentralen Ereignisse im späteren Verlauf für meine Bewertung wähnen, aber nicht verraten will. Deshalb grübel ich schon eine Weile über meine Rezi zu "Allegiant" :D

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    1. Ja, bei mir war es bei Amazon.de und eine Warnung stand vorher nicht da. Viele Rezis zu dem Buch enthalten Spoiler, bei fast allen wurde es vorher aber auch ordentlich auffällig gekennzeichnet. Nur leider bei dieser einen nicht. :-(

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  7. Huhu,

    bisher hatte ich, Gott sei Dank ,noch nicht das Pech auf riesen Spoiler zutreffen, dmiest stand vorher auch dann da das Spoiler vorkommen.

    Ich versuche wirklich nur grob die Handlung wieder zugeben, so das man sich eben vorstellen kann worum es geht, aber nicht weiß wa sgenau passiert und ganz einschneidende Sachen lasse ich ganz weg und deute wenn nur Sachen an ohne sie aber klar zu sagen, aber selbst da smache ich nur selten.
    Bei Folgebänden lässt es sich meist schwer vermeiden auf die vorherigen Bücher einzugehen, zumindest geht es mir so. Aber auch da gebe ich nur das wichtigste wieder.

    Liebe Grüße
    Frau Wölkchen

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  8. Hallo Friedelchen!

    Ich mag keine Spoiler bei Amazon & Co. Das nimmt einem doch den Spaß, wenn man schon vorher das Ende weiß. :(

    Meine eigenen Rezensionen versuche ich spoilerfrei zu halten und wenn es doch mal vorkommt, kennzeichne ich das und mache den Inhalt "unsichtbar" (nur wenn man den Text markiert, kann man ihn lesen).

    Liebe Grüße von
    Sabine

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  9. Hey,
    solche Spoiler sind der Grund, dass ich mir gar keine Rezensionen mehr zu Büchern anschaue, die ich noch lesen will. Ausnahmen sind da einzig eine handvoll Blogger/ Rezensenten, bei denen ich sicher sein kann dass ich da nichts erfahre, was man vorher nicht wissen möchte. Ich verstehe wenn man manche Bücher nicht besprechen kann ohne geringfügige Spoiler einzubauen - solange die auch wirklich geringfügig sind ist das für mich ok, ich will ja im Zweifelsfall auch wissen, was da eigentlich kritisiert bzw. gelobt wird. Bestenfalls wird man dann vor der eigentlichen Rezension noch gewarnt und kann selbst entscheiden ob man diese nicht erst nach der Lektüre des Buches liest.
    Meine Rezensionen versuche ich immer komplett spoilerfrei zu halten, es sei denn es gibt diese unvermeidbaren kleinen Sachen, die einfach erwähnt werden müssen. Überraschende Wendungen, inhaltliche Dinge die man selbst "erlesen" will oder gar das Ende zu verraten geht aber absolut niemals! Würde mir jemand auf die Art die Vorfreude auf ein Buch vermiesen wäre es auch definitiv die letzte Rezi die ich von dieser Person je gelesen hätte. Spoiler zu Vorgängerbänden finde ich immer in Ordnung - ich bin der Meinung wenn man die Rezi zu einem Folgeband kennt sollte man sich drauf einstellen, dass man was dazu lesen könnte... Irgendwas kommt schließlich immer durch.
    Zum Glück schaue ich mir Rezensionen zu Allegiant erst gar nicht an. Es steht fest dass ich das Buch lesen werde und das will ich ohne übermäßige Beeinflussung durch andere Meinungen tun. Hier und da habe ich zwar mal was aufgeschnappt und weiß dass viele mit dem Ende unzufrieden sind, aber das macht mich doppelt neugierig. Würde mir jemand verraten was daran so schrecklich-ungewöhnlich-unbeliebt ist sollte er sicher sein dass er weeeeeiiiit außer meiner Reichweite ist ;)

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  10. Uiuiui, das ist ja der absolute OBERHAMMER! Ich käme niemals auf die Idee, das Ende einer gesamten Trilogie im ersten Satz einer Rezi zu verraten. Niemals, niemals würde ich überhaupt etwas verraten, was über das erste Drittel oder Viertel des Buches hinausgeht! ich will ja ein bissel was über das Buch erzählen und dabei sollte man auch auf die Handlung erzählen, damit der geneigte Leser weiß, was so auf ihn zukommt. Aber mehr darf es definitiv nicht sein! Ich habe mir nun endlich den zweiten Band von "Die Bestimmung" bei Arvelle bestellt (müsste morgen oder übermorgen ankommen), so dass ich auch endlich mit der Trilogie weitermachen kann. Irgendwie hat es mich nicht so sehr gereizt nach dem ersten Band, doch so langsam bekomme ich Lust darauf!

    LG
    Kathi

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  11. Hey!
    Oha, das ist aber echt nicht cool! Sowas - finde ich - geht gar nicht!
    Ich füge in meine Rezis den Klappentext des Buches ein und versuche ansonsten immer keine Spoiler in das Buch einzubauen!

    Liebe Grüße
    Rubin:)

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  12. Zum Glück sind mir Spoiler das bis jetzt nicht allzu häufig begegnet! Das würde mir allen Spaß an dem Buch nehmen. Und dann auch noch das Ende, dass man eh für ein halbes Jahr nicht vergisst. Bei den meisten Rezensionen lese ich nur das Fazit, weil ich ohne Vorurteile an das Buch herangehen möchte. Deswegen versuche ich bei meinen eigenen Fazits auch immer meine gesamte Meinung wiederzugeben ;)

    Meine Rezensionen bleiben aber spoilerfrei, oder die Spoiler werden dem Hintergrund angepasst und sind so erst durch markieren lesbar! Mehr als den "inneren" Klappentext bzw. 1/3 vom Buch versuche ich sowieso nicht zu verraten. Kleinere Dinge äußere ich nur, wenn es unvermeidbar ist oder sie das Buch noch interessanter machen und es nicht zerstören.

    Hoffentlich bekommst du nochmal Lust auf Allegiant!

    LG Anni

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  13. Nein, spoilern geht für mich eigentlich gar nicht. Wenn, dann wirklich mit nicht zu übersehender Warnung vorher. Wenn ich eine Info zum Inhalt schreibe, dann über den Anfang - wie weit das jetzt reicht, ist natürlich Ansichtssache, aber ich denke, eigentlich sollte jeder wissen, was man nicht verraten darf.

    Ich bin bisher nur über 1-2 Spoiler gestolpert, seitdem les ich mir Rezis für ein Buch, das mich interessiert, zwar durch, aber dann einige Zeit, bevor ich das Buch lese - damit ich das ganze in der Zwischenzeit wieder vergessen kann ;)
    Wenn das Buch noch recht neu ist und ich es unbedingt haben will, überflieg ich die Rezis nur oberflächlich, damit ich eben noch nicht gar so viel weiß, oder lass es ganz. Auch aus dem Grund, um über keinen Spoiler zu stolpern.

    GLG, Alex

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  14. Also ich hatte eigentlich bis jetzt noch nie so ein Pech bei Spoilern.
    Aber ich finde das dann auch nie so schlimm, weil ich das Buch trotzdem unvoreingenommen lesen kann.
    Manchmal passiert es einem halt einfach, das man ausversehen spoilert, denn man selber weiß ja schon alles und vergisst leicht, dass die anderen das nciht wissen. Trotzdem sollte man schon ein bisschen aufpassen, vor allem das Ende nicht verraten... :)

    LG Jana

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  15. Also ich versuche immer meine Rezis möglichst Spoilerfrei zu halten und falls ich doch mal nicht anders kann, dann werden die Spoiler auf jeden Fall gekennzeichnet, damit jeder gewarnt ist. Ich habe es auch schon total oft erlebt, das bei Amazon übelst viel von der Geschichte ausgeplaudert wird, wo mir dann auch die Lust auf das Buch vergeht.
    Kann echt nicht verstehen, warum man so was macht.
    LG
    Kitty

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  16. Ich nehme an, mit dem Spoiler meinst du, wer überlebt und wer nicht?

    Prinzipiell finde ich auch, dass eine Rezension möglichst spoilerfrei sein sollte oder wenn sie Spoiler enthält, dass diese besonders geschützt sind, indem man den Text zB erst markieren oder mit einem Klick aufdecken muss.

    Bei meinen Rezensionen handhabe ich das so, dass ich mir idR so die ersten 50 Seiten für die Beschreibung der Handlung als Limit setze und versuche darüber hinaus möglichst wenig zu verraten. Bei Teil 3, 4, 5, etc einer Serie schreibe ich zB keine extra Spoilerwarnung, weil das für mich logisch ist und ich ja noch vor der Inhaltsangabe angebe, ob es sich um den xten Teil einer Serie handelt.

    Das Problem besteht aber vermutlich auch in der Bedeutung des Wortes 'Spoiler'. Manchmal ist es ja Ansichtssache, ob ein bestimmter Fakt ein Spoiler ist, oder nicht und wenn man seine Rezenion anständig begründen will, zB warum einem das Ende gefallen hat oder eben nicht, lässt es sich oftmals nicht vermeiden, etwas zu verraten. Ich versuche das dann zu kompensieren, indem ich mich sehr vage ausdrücke oder zwar von einem traurigen Tod spreche, aebr eben nicht sage, um wen genau es sich dabei handelt. Manchmal ist das aber ein ziemlicher Drahtseilakt.

    Außerdem empfinde ich Dinge, die im Klappentext stehen, meistens auch nicht als Spoiler - krasse Ausnahme: Ashes #1 - obwohl ich schon einmal 'angemeckert' wurde, dass ich soetwas verraten habe. Wobei 'verraten' ja nicht wirklich der richtige Begriff ist, wenn es doch klipp und klar so im Klappentext steht, oder?

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  17. Ich finde, Rezensionen müssen spoilerfrei sein. Und auch wenn das jetzt hochnäsig klingt, aber kluge Menschen kriegen das auch hin. Was ist so schwer daran, nicht einfach den ganzen Inhalt zu erzählen? Ich halte mich da an die guten Klappentexte, di enur so etwas wie eine Einleitung bzw. vo ersten Drittel etwas schreiben. Das gibt einen Einblick, mach neugierig und reicht vollkommen. In meiner Bewertung gehe ich dann nur im allgemeinen auf den Handlungsverlauf ein, nicht auf sämtliche Details. Gleiches gilt für die Charaktere. Wer liest denn schon eine Rezension, damit er das Buch danach nicht mehr lesen muss?

    Und wenn man Dampf ablassen oder sich austauschen will, dann gründet man eine Leserunde oder schreibt das schon in den Titel des Posts, dass es keine herkömmliche Rezension ist.

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    1. Sehe ich auch so. Dann bildet man eben eine Diskussionsrunde.

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  18. Ich hasse diese extreme spoilerei!!!!
    Ich versuche mich echt da bedeckt zu halten, ja, manches mal ist das nicht ganz einfach, aber bei vielen Büchern reicht echt schon der Klappentext!!

    Ich bin schon so weit, dass ich nicht mehr alle rezensionen lese, wo ich die Bücher noch selbst lesen möchte.
    Da überfliege ich meist nur oder lese ein kleines Fazit oder so.

    Liebe Grüße
    Anett

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  19. Ich bin einer dieser unmöglichen Menschen, die bei Wikipedia nachlesen was passiert. Für mich ist nicht das Ende das Ziel, sondern das wie es erzählt wird. Spoiler können mich nicht allzu sehr schocken

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    1. Es gibt auch Bücher, wo ich im Internet gucke, wie es ausgeht. Aber das mache ich dann ja freiwillig :-) Etwas anderes ist es, wenn einem das Ende einfach ins Gesicht geklatscht wird, ohne dass man es wissen wollte.

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    2. Geht mir genauso. Selbst wenn ich den Mörder schon kenne, dann weiß ich ja noch nicht wie er gefasst wird. Mich kann so schnell nichts spoilern.

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  20. Ich persönlich finde Spoiler auch alles andere als toll - ich als Leser möchte selbst herausfinden, wie eine Geschichte endet, auch wenn ich noch so neugierig auf den Ausgang bin.

    Ich handhabe es daher wie die meisten hier: keine Spoiler oder falls doch, dann diese so kennzeichnen und farblich unterlegen, dass jeder selbst entscheiden kann, ob er den Spoiler lesen möchte oder nicht.

    Was mir allerdings auch schön öfters untergekommen ist, sind Spoiler von Bloglesern in den Kommentaren zu einer Rezension. Bei mir hatte erst in dieser Woche jemand in einem Kommentar das Ende eines Romans verraten - er oder sie schrieb sonst nichts, nur wie das Buch ausgeht (wer überlebt, wer nicht). Ich habe den Kommentar dann gelöscht, da der Spoiler einfach zu groß war. Wie gehst du/ ihr mit solchen Kommentaren um - stehen lassen und hoffen, dass andere Leser diesen Spoiler übersehen oder löscht/bearbeitet ihr solche Kommentare dann?

    Viele Grüße
    Kathrin

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    Antworten
    1. Hi Kathrin,
      boah, das ist ja echt fies. Und vor allem dreist, was soll denn das? Also solche Kommentare hatte ich bisher noch nie und ich würde sie auch löschen. Selbst wenn ich das Ende schon kenne, gucken viele Blogleser auch in die Kommentare und sehen das dann.

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  21. Hey!
    Ich versuche inzwischen möglichst spoilerfrei zu schreiben, aber immer geht das nicht, weil einige Leute da auch echt zu empfindlich sind. Da kommt ja schon Geschrei bei Aussagen in der Rezension, die der Klappentext selbst schon verrät. Wer nicht einmal Klappentexte liest, weil sie ihm zu sehr spoilern, der sollte dann auch keine Rezensionen lesen.

    Ich selbst fühle mich eigentlich nie gespoilert. Du sagst mir zu Buch xy wer der Mörder ist? Stört mich nicht die Bohne, ich lese es trotzdem mit Spannung. Du verrätst mir das Ende, wie in diesem Fall. Macht mir nichts aus, ich lese es eh zuerst. Das mag auch ein Grund sein, warum es mir so schwer fällt mich da hinein zu denken, was andere als Spoiler empfinden könnten.

    Mein Fazit also: Ich selbst versuche aus Rücksicht auf andere nicht zu spoilern, aber es gelingt mir nicht immer, da ich mich manchmal nicht da hinein versetzen kann, wovon sich einige bereits gespoilert fühlen.

    LG
    Yvonne

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  22. Oh nein, du arme! Ich dachte, ich hätte mittlerweile jeden gewarnt :/.
    Mir ist nämlich genau das gleiche passiert und ich dachte mir nur so: "Nicht. Dein. Ernst??!!" Wie KANN man nur diesen Fakt einfach so verraten? Ich würde sowas nicht einmal in einer Rezension erwähnen, wenn ich vorher vor einem Spoiler gewarnt hätte.
    Sowas MACHT man einfach nicht.
    Ich meine: Für wen sind Rezensionen denn da? Für die, die das Buch schon kennen?

    Klar gibt es viele Leute, die den Reihenabschluss deswegen blöd finden, aber es versaut einem doch auch alles, wenn man das schon vorher weiß.
    Und ganz ehrlich: Wenn man sich anguckt, wie Veronica Roth schreibt und was für unerwartete Dinge schon alles passiert sind, muss man damit rechnen, dass das Ende nicht ist, wie man es erwartet.

    Also dass dieser Spoiler ganz klar ein No-Go war, da sind sich wohl fast alle einig (außer den Rezensenten auf Amazon -.-), aber sonst finde ich es auch wirklich schwer zu bestimmen, wie viel man von der Handlung eines Buches verraten darf.
    Manche Klappentexte verraten ja schon etwas, das erst auf Seite 300 von 400 passiert, aber manchmal habe ich auch den Drang, in meiner Rezi ein bisschen mehr zu verraten, als im Klappentext steht, weil man sonst nicht versteht, worum es geht.
    Das ist echt kompliziert und ich versuche das immer irgendwie abzumessen. Im Zweifelsfall ist weniger mehr ;).

    Interessant fand ich auch das Video einer Youtuberin zu dem Thema, die sich gefragt hat, ab wann ein Buch eigentlich so ein Klassiker ist, dass man davon ausgehen kann, dass jeder das Ende kennt, z.B. "Romeo & Julia", wo jeder weiß, dass beide am Ende sterben, oder Harry Potter.

    Liebe Grüße ;)
    Charlie

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  23. Spoilern geht gar nicht. Möchte gerne ein Buch selbst entdecken, nicht schon die Auflösung auf dem silbernen Tablett serviert bekommen.

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  24. Hallöchen :)

    So wie der Typ auf dem Bild hab ich auch geguckt. Mir ist es genau so ergangen wie du - wollte mir auf Amazon nur mal schnell einen Überblick über die ersten Bewertungen machen, und dann BAM!
    Ich glaube, ich habe mich noch nie so sehr über einen Spoiler geärgert. Das ist doch das Allerletzte, wenn man kaltschnäuzig solche Sachen verrät.
    Ich selbst halte meine Rezensionen auch spoilerfrei - so spoilerfrei, dass ich selbst meine Inhaltsbeschreibungen immer nur sehr vage halte und mehr über die stilistischen Eigenschaften des Textes oder die Emotionenen, die ich beim Lesen hatte, berichte.

    Momentan lese ich "Allegiant" (und zwar gerne, bin gespannt, ob sich die allgemeine miese Bewertung tatsächlich auf diesen SPOILER bezieht) und werde, genau wie schon zu Insurgent, meine Besprechung dazu nach bestem Gewissen ohne jeden Spoiler halten.
    Bin auch schon auf deine Meinung gespannt!

    Liebe Grüße

    keeweekat

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