27.08.2016


Ist es euch auch schon einmal passiert, dass euch beim Lesen eines Buches das Wasser im Mund zusammengelaufen ist, weil darin ein köstliches Dessert, Hauptgericht oder ein lecker Cocktail beschrieben wird? Mir geht das ganz häufig so, und oft habe ich schon gedacht 'Mensch, das musst du einfach mal nachmachen'. Gestern war es nun so weit. In "Ich fühle was, was du nicht siehst" bäckt die Protagonistin Liz diverse Kekse für ihre Nichten. Darunter auch Erdnussbutter-Kekse. Und plötzlich kam das Krümelmonster in mir durch und mit einem gierigen 'Mhmm, Kekse!'-Ausruf bin ich in meine Küche gestürmt, um zu sehen, ob ich nicht die passenden Zutaten da habe. Hatte ich :-)



Also echt, aus mir wird definitiv kein Foodblogger, meine Fotos sind so dermaßen stümperhaft :-D Aber die Kekse schmecken wirklich gut, versprochen! Eigentlich sollen sie eher saftig sein, aber erstens mag ich Kekse lieber knusprig und zweitens habe ich sie einfach zu dünn gemacht, als dass sie saftig geworden wären :-P

Wer nun ebenfalls da sitzt und sich denkt 'Moah, Erdnussbutter-Kekse, das klingt schon geil', für den habe ich hier das Rezept, welches ich benutzt habe, gefunden bei USA Kulinarisch (übrigens eine tolle Seite für alle, die auf US-Rezepte stehen):

Die Zutaten

250gr Mehl
1 TL Backpulver
1/2 TL Natron 
1/4 TL Salz
125gr Erdnussbutter (stückig oder cremig, je nach Geschmack)
125gr Margarine oder Butter
 je 100gr brauner und weißer Zucker (klappt auch mit nur weißem Zucker, braunen hatte ich grad nicht da)
2 Eier
gehackte Erdnüsse (nach Belieben) 

So geht's

Ofen auf 175 Grad vorheizen. In einer Schüssel wird zuerst das Mehl, Backpulver, Natron und Salz vermengt. In einer zweiten Schüssel die Erdnussbutter, Margarine und den Zucker vermengen und mit dem Handrührer schaumig schlagen. Dann die beiden Eier hinzufügen. Jetzt kommt die Mehlmischung dazu, sowie die gehackten Erdnüsse. Nun wird der Teig zu kleinen Kugeln geformt und diese auf einem mit Backpapier belegten Backblech flach gedrückt (ca. 0,5cm dick). 10-12 Minuten backen und anschließend auf einem Kuchenrost auskühlen lassen. Und fertig. 


Na, Appetit bekommen? Dann viel Spaß beim Nachbacken! :-) Ich werde mir gleich noch eine dieser kleinen Kalorienbomben gönnen, mhmm.

Tagged: ,

Kommentare:

  1. Huhu Friederike
    Ja, so geht es mir manchmal auch. Als ich zum Beispiel "Zimt und weg" von Dagmar Bach gelesen habe, musste ich einfach Zimtschnecken backen. Gut hat mir Junior dabei geholfen :-)
    lg Favola

    AntwortenLöschen
  2. Hmmm... die Kekse klingen sooo lecker!!!!!

    AntwortenLöschen
  3. Super witzige Idee! Das Rezept hab ich gleich mal aufgeschrieben! Danke!
    Viele Grüße Jasmin

    AntwortenLöschen
  4. Das ist ja lustig! Ich habe gerade ein Buch gelesen in dem fast auf jeder Seite um Blaubeermuffins ging und ich habe mir ausgedacht, dass man das Rezept hinten drin eigentlich mal ausprobieren müsste :D

    Liebe Grüße
    Meiky

    AntwortenLöschen