Leselaunen - Von Grischa-Vorfreude und der Frage, was Buchblogger ausmacht

Die letzten Wochen hatte ich gefühlt nicht viel buchiges erlebt, weshalb ich auf den Leselaunen-Beitrag (eine regelmäßige Beitragsreihe von Letterheart) verzichtet habe. Mittlerweile habe ich jedoch wieder öfter gebloggt und einige spannende Artikel entdeckt, die ich mit euch teilen wollte. Los geht es: 


Neuzugänge

Ich habe mich die letzten Wochen zurückgehalten und nur wenige Bücher gekauft oder angefragt. Hier seht ihr meine Neuzugänge, darunter drei Bilderbücher für meine Töchter (wobei ich mir die auch selbst supergerne anschaue, ich liebe schöne Illustrationen). Eines meiner Must Reads für 2021 ist natürlich Kyra Grohs neuestes Buch "Mein Leben als lexikalische Lücke". Ich liebe die Bücher von Kyra einfach und habe sehr hohe Erwartungen an ihr neuestes Werk (und bin mir sicher, dass diese auch erfüllt werden). Sehr gespannt bin ich auch auf die New Adult-Geschichte von Inka Lindberg, "Mit dir falle ich". Hier verspreche ich mir eine sehr realistische Herzschmerz-Geschichte.


Das schöne Bilderbuch "Zehn, neun, acht - der Fuchs sagt Gute Nacht" ist bereits ins abendliche Leseritual mit meinen Kindern aufgenommen und verbreitet eine herrlich beruhigende Stimmung. Hier will der Fuchs vor dem Schlafengehen noch so viel wie möglich erleben. Außerdem ist das Bilderbuch "Humboldt und Beaufort" bei uns eingezogen, in dem es um einen Pinguin geht, der wegen seiner Vordenker-Art von den anderen Pinguinen ausgegrenzt wird. Und zuletzt habe ich hier noch ein ganz besonderes Bilderbuch erhalten: "Als die Schweine ins Weltall flogen...". Hier gibt es keine Texte zum Vorlesen, die in den Bildern enthaltenen Geschichten muss man sich selbst ausdenken. Für mich etwas ganz neues und ich bin gespannt, wie meine Kinder es aufnehmen werden. 


Aktuelles Buch

Ich lese gerade drei Bücher parallel. Das Blöde: alle drei Bücher sind richtig toll, und so lese ich abwechselnd jeden Tag 50 Seiten von dem einen, am nächsten Tag 50 Seiten von dem nächsten und so weiter. Dadurch komme ich natürlich mit keinem der drei Bücher so richtig voran :-D 

In Vorbereitung auf den baldigen Release der Shadow and Bone-Verfilmung bei Netflix lese ich gerade die Grischa-Trilogie von Leigh Bardugo und stecke mitten im zweiten Band. 2012 hatte ich den ersten Band gelesen, bin aber nie dazu gekommen, mir auch den Nachfolger vorzunehmen. Knappe 10 Jahre später ist es endlich soweit :-D Und was soll ich sagen, ich liebe es! Und der Trailer sieht so toll aus, die Optik wirkt genial und Ben Barnes als Dunkler ist einfach ♥

Außerdem lese ich gerade "Mein Leben als lexikalische Lücke" und wie immer liebe ich Kyras Humor und wie sie ernste Themen einbringt. Und als drittes lese ich noch "Scythe: Das Vermächtnis der Ältesten", den Abschluss der Scythe-Trilogie von Neal Shusterman. Das Buch hatte ich auf meine "12 für 2021"-Liste gesetzt. "Leider" ist es ein ganz schön dicker Klopper, mit 50 Seiten alle drei Tage komme ich quasi gar nicht voran :-D

 

Momentane Lesestimmung

Abgesehen davon, dass ich halt so schleppend vorankomme (ich glaube, ich muss Scythe erstmal wieder weglegen), ist meine Lesestimmung super. Tolle Geschichten wirken sich einfach immer positiv auf meine Lesestimmung aus :-) Momentan lese ich auch jeden Tag; das sah in den letzten Wochen schon einmal anders aus, als ich auf Arbeit ziemlich viel zu tun hatte und abends dann auch noch für eine interne Prüfung am Lernen war. Aber das ist nun alles vorbei und ich kann abends wieder entspannt zum Buch greifen.


Und sonst so?

Sabine Schoder hat bei der Verleihung des DELIA Awards (Vereinigung deutschsprachiger Liebesroman-Autor*innen) den Jugendliteraturpreis 2021 gewonnen, mit ihrem wunderbaren Buch "Immer ist ein verdammt langes Wort". In meinen Augen vollkommen verdient, denn ich habe die Geschichte ebenfalls absolut geliebt ♥ Falls ihr das Buch noch nicht kennt, wird es schleunigst Zeit :-)

Franziska von Büchertatzen hat einen spannenden Beitrag verfasst zu der Frage, was eigentlich Buchblogger*innen bei Instagram ausmacht: Bin ich kein echter Buchblogger ohne Lichterkette? Schaut man sich die Mehrheit der Bookstagram-Fotos an, kommt man an Kerzen und Lichterketten nicht vorbei, weshalb Franziska sich fragt, ob man ohne diese Dekoelemente überhaupt zur Community dazugehört. Ich selbst habe es ja auch nicht so mit Deko, weshalb meist höchstens noch mein Gesicht auf den Fotos mit drauf ist :-D Welchen Eindruck habt ihr von Bookstagram bekommen?

Wie sieht es aus, schlägt in euch auch ein kleines Gamer-Herz? Neben dem Lesen ist das Spielen von Konsolen- und PC-Spielen ein großes Hobby von mir, weshalb ich zukünftig hier auf meinem Blog auch ab und zu über meine Spieleleidenschaft berichten werde. Falls ihr also das Nintendo Switch Spiel "Immortals: Fenyx Rising" kennt und die Geschichte rund um griechische Sagen mögt, habe ich hier ein paar passende Buchtipps für euch gesammelt: Diese Bücher solltest du lesen, wenn dir Immortals: Fenyx Rising gefallen hat.

Und zuletzt habe ich wieder einmal einen Aufreger-Artikel verfasst zu der Frage, wer eigentlich befähigt ist, ein Buch zu übersetzen: Warum der Streit um die Übersetzung von Amanda Gorman die falsche Botschaft vermittelt. Zwei eigentlich eingeplanten Übersetzenden wurde der Auftrag nämlich wieder entzogen - weil sie weiß sind, im Gegensatz zur Autorin Amanda Gorman. Braucht es wirklich die gleiche Hautfarbe, um in der Lage zu sein, ein Werk zu übersetzen? Ich denke nein, die Reduzierung der Autorin auf ihre Hautfarbe sehe ich als äußerst kritisch. Was meint ihr?

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